Tierkreiszeichen / Sternzeichen

Tierkreiszeichen / Sternzeichen

Die Tierkreiszeichen sind mit den Sternbildern gleichen Namens nicht deckungsgleich. Nach verbreiteter astrologischer Auffassung sind auch hier die Namen der Zeichen Symbol der in ihnen enthaltenen Eigenschaften.

Die Elemente der mittelalterlichen Alchemie (Erde, Feuer, Wasser, Luft) sind mit der astrologischen Lehre verwandt. Diese vier Elemente spiegeln sich auch in der Temperamentslehre des Hippokrates wider. Sie ist Ausdruck einer grundlegenden Vierheit, und in der Verbindung mit der Dreiheit, der so genannten Motorik (das Verhalten ist aktiv, passiv oder reaktiv, also handelnd, erleidend oder zuwiderhandelnd) ergeben sich die zwölf Zeichen, in denen jeweils ein Element mit einer Motorik kombiniert ist.

Zum Beispiel bei Löwe: passiv mit Feuer, woraus sich dann in der Deutung der zugehörigen Symbolik das Bild eines ruhenden Vulkans ergibt.

Die zwölf Tierkreiszeichen sind zudem noch in Geschlechter eingeteilt, wobei alle alle weiblichen als emotionell (empfindend) gelten, die männlichen als instinktiv (triebhaft) und alle neutralen bzw. ambigenen Zeichen als intellektuell (denkend, quasi vom Geschlechtlichen losgelöst).

Aufgrund der Präzession der Erdachse verschieben sich die Tierkreiszeichen gegen die Sternbilder, weshalb beispielsweise die meisten im Sternzeichen Jungfrau Geborenen tatsächlich auf die Welt gekommen sind, als die Sonne gerade im Sternbild Löwe stand.

Astrologen in der griechischen (westlichen) Tradition arbeiten aber nicht mit den siderischen Sternbildern, sondern mit dem tropischen Tierkreis, einer Region relativ zum Frühlingspunkt, auf der die Planeten, Sonne und Mond sich scheinbar rund um die Erde bewegen.
In der indischen Astrologie werden die Sternbilder gegenüber den Tierkreiszeichen bevorzugt.

Die Astrologie bedient sich in den Ephemeriden dieser Positionsangabe (zum Beispiel 10° Löwe), die vor etwa 1700 auch in der Astronomie üblich waren. Im Tierkreis sind die Tierkreiszeichen, auch Sternzeichen genannt, jeweils 30° groß und es wird nur die Position der Gestirne, dazu zählen Planeten, Sonne, Mond und helle Sterne topozentrisch (bezogen auf einen Ort auf der Erde) betrachtet. Die Ephemeriden, die zur Himmelsbeobachtung verwendet werden, enthalten für alle diese Objekte die genauen Orte im Tierkreis sowie ihre Höhe zum (gedachten) Horizont. So ist Sonne 10° Löwe eine genaue Angabe, die für das Auffinden am Himmel, zusammen mit der Höhenangabe und der Sternzeit, ausreicht.

Widder

  • aktiv (auch kardinal oder dynamisch)
  • kreativ (Feuerzeichen)
  • männlich / instinktiv

Stier

  • passiv (auch fix oder statisch)
  • substantiell (Erdzeichen)
  • weiblich / emotionell

Zwillinge

  • reaktiv (auch variabel oder labil)
  • intelligent (Luftzeichen)
  • männlich / instinktiv

Krebs

  • aktiv (auch kardinal oder dynamisch)
  • fertil (Wasserzeichen)
  • neutral / intellektuell

Löwe

  • passiv (auch fix oder statisch)
  • kreativ (Feuerzeichen)
  • weiblich / emotionell

Jungfrau

  • reaktiv (auch variabel oder labil)
  • substantiell (Erdzeichen)
  • neutral / intellektuell

Waage

  • aktiv (auch kardinal oder dynamisch)
  • intelligent (Luftzeichen)
  • weiblich / emotionell

Skorpion

  • passiv (auch fix oder statisch)
  • fertil (Wasserzeichen)
  • männlich / instinktiv

Schütze

  • reaktiv (auch variabel oder labil)
  • kreativ (Feuerzeichen)
  • neutral / intellektuell

Steinbock

  • aktiv (auch kardinal oder dynamisch)
  • substantiell (Erdzeichen)
  • männlich / instinktiv

Wassermann

  • passiv (auch fix oder statisch)
  • intelligent (Luftzeichen)
  • neutral / intellektuell

Fische

  • reaktiv (auch variabel oder labil)
  • fertil (Wasserzeichen)
  • weiblich / emotionell
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