Chinesisches Horoskop

Chinesisches Horoskop

Die asiatischen Völker glauben an astrologische Zeichen, die nicht wie unsere europäischen Sternzeichen / Tierkreiszeichen von der Sonne, sondern vom Mond beeinflusst werden. 

Das chinesische Horoskop

Im chinesischen Horoskop gibt es weder Waage, Zwillinge noch Krebs. Dafür gibt es 12 Tiere, wie Ratte, Büffel und Tiger. Die asiatischen Völker glauben an astrologische Zeichen, die nicht wie unsere Sternzeichen/Tierkreiszeichen von der Sonne, sondern vom Mond beeinflusst werden.

Der Zyklus ist nicht wie beim Tierkreis in zwölf Monate unterteilt, sondern in zwölf Jahre. Denn Budda selbst war es, der beschloss, dass jedes Jahr den Namen eines Tieres tragen sollte. Jedes Tier sollte auf die Ereignisse während seines Jahres Einfluss nehmen können. Das erste Jahr wurde der Ratte zugesprochen, die sich als erstes Tier meldete, als es um die Verteilung des großen Jahreskuchens ging. Dann folgten Büffel, Tiger, Hase, Drache, Schlange, Pferd, Ziege, Affe, Hahn, Hund und zuletzt das zaghafte und gutmütige Schwein.

Fünf Elemente

Die fünf Elemente im chinesischen Horoskop haben nichts mit den Elementen zu tun, wie wir sie in der westlichen Welt kennen (Erde, Feuer, Wasser und Luft). Denn es handelt sich nicht um Materie, sondern um Kräfte und Wirkungen die heranreifen und in fünf Perioden ablaufen. Die Elemente Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser sind Symbole, um gewisse Zustände zu beschreiben. Sie stehen für die gesamte Ordnung des Kosmos - für alles was in ihm geschieht. Die Elemente können sich gegenseitig unterstützen: Holz lässt Feuer brennen; Asche (erzeugt durch Feuer) reichert die Erde mit Nährstoffen an; Erde bringt Metall hervor; Spurenelemente (Metall) regt Wasser an; Wasser nährt Pflanzen und Bäume (Holz). Sie können sich jedoch auch gegenseitig auslöschen: Wasser löscht Feuer; Feuer schmilzt Metall; Metall zersägt Holz; Holz dringt mithilfe von Wurzeln in die Erde ein; Erde begräbt Wasser unter sich.

Den fünf Elementen werden verschiedene Merkmale zugeordnet:

  • Holz: Aufbruch, Gestaltung, Beständigkeit, Frieden
  • Feuer: Dynamik, Kraft, Ausgestaltung, Aktion
  • Erde: Genauigkeit, Beständigkeit, Stabilität, Gleichgewicht
  • Metall: Aufrichtigkeit, Gestaltung, Gerechtigkeit, Sachlichkeit
  • Wasser: Betrachtung, Ruhe, Erfassung der Lage, Vorsicht

Yin und Yang

Die Ausdrücke Yin und Yang sind aus der chinesischen Philosophie hervorgegangen und symbolisieren Kräfte und Prinzipien die einander entgegengesetzt aber trotzdem aufeinander bezogen sind. Der Übergang ist jeweils fließend. Yin wird dem weiblichen, empfangenden, hingebenden und passiven Prinzip zugeordnet. Dem zugehörend sind auch Schatten und Mond, Nacht und Erde und alle geraden Zahlen. Yang wird dem männlichen, aktiven, dynamischen und bejahenden Prinzip zugeordnet. Dem zugehörig sind ferner Sonne und Licht, Tag und Himmel und alle ungeraden Zahlen.

Zuordnung der Elemente zu Yin und Yang

Die fünf Elemente werden jeweils Yin und Yang zugewiesen, beginnend immer mit Yang. Die Verknüpfungen entsprechen den 10 Jahresendzahlen. Daraus ergibt sich:

  • Zahl 0, Element Metall, Yang
  • Zahl 1, Element Metall, Yin
  • Zahl 2, Element Wasser, Yang
  • Zahl 3, Element Wasser, Yin
  • Zahl 4, Element Holz, Yang
  • Zahl 5, Element Holz, Yin
  • Zahl 6, Element Feuer, Yang
  • Zahl 7, Element Feuer, Yin
  • Zahl 8, Element Erde, Yang
  • Zahl 9, Element Erde, Yin
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